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Solarmodule

  • 3883-TSM-NEG9R-28_1920x1920

    445W Trina Vertex S+ Glas Glas Solarmodul Black-Frame TOPCon

    CHF 110.00 – CHF 2'859.00Preisspanne: CHF 110.00 bis CHF 2'859.00 inkl. MwSt.
    Ausführung wählen Dieses Produkt weist mehrere Varianten auf. Die Optionen können auf der Produktseite gewählt werden
  • Hanersun 450W Bifazial Full-Black Glas-Glas Solarmodul TOPCon

    Hanersun 450W Bifazial Full-Black Glas-Glas Solarmodul TOPCon

    CHF 120.00 – CHF 2'690.00Preisspanne: CHF 120.00 bis CHF 2'690.00 inkl. MwSt.
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  • Überkopf Solarmodul Megasol 450W

    Megasol M450 bifaziales Überkopf-Modul 450W

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  • Hyundai HJT

    Hyundai HJT-Solarmodul HiT-H450LE-FB

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Häufig gestellte Fragen zu Solarmodulen

Alles Wichtige rund um den Kauf und Betrieb von Solarmodulen

Warum lohnt es sich, Solarmodule zu kaufen?

Der Kauf von Solarmodulen ist eine langfristige Investition in die Zukunft. Sie sparen nicht nur Energiekosten, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Die wichtigsten Vorteile von Solarmodulen:

  • Kosteneinsparung: Reduzieren Sie Ihre Stromrechnung deutlich – bis zu 70% weniger Kosten möglich
  • Unabhängigkeit: Machen Sie sich unabhängig von steigenden Strompreisen
  • Klimaschutz: Produzieren Sie sauberen Strom ohne CO₂-Emissionen
  • Wertsteigerung: Eine PV-Anlage erhöht den Wert Ihrer Immobilie
  • Staatliche Förderung: Profitieren Sie von Einmalvergütungen und steuerlichen Vorteilen
  • Langlebigkeit: Solarmodule halten 25-30 Jahre und länger

Wie funktionieren Solarmodule?

Solarmodule wandeln Sonnenenergie in Strom um und machen Sie unabhängiger von steigenden Strompreisen. Mit einer gut geplanten Solaranlage können Sie sogar mehr Strom produzieren, als Sie verbrauchen, und den Überschuss ins Netz einspeisen.

Ihre Vorteile im Detail:

  • Eigenverbrauch optimieren: Nutzen Sie Ihren selbst erzeugten Strom direkt im Haushalt
  • Einspeisevergütung: Verdienen Sie mit überschüssigem Strom zusätzliches Geld
  • Batteriespeicher-Kompatibilität: Speichern Sie Energie für die Nacht
  • E-Mobilität: Laden Sie Ihr Elektroauto mit eigenem Solarstrom
  • Zukunftssicher: Solarenergie ist die Energiequelle der Zukunft

Rechenbeispiel:

Eine 10 kWp Solaranlage (ca. 25 Module) kostet etwa 15’000-20’000 CHF und erzeugt jährlich ca. 10’000 kWh Strom. Bei einem Strompreis von 25 Rp./kWh sparen Sie ca. 2’500 CHF pro Jahr. Die Anlage hat sich nach 6-8 Jahren amortisiert und produziert danach noch 17-22 Jahre lang praktisch kostenlosen Strom!

Welche Arten von Solarmodulen gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Solarmodulen, die sich in ihrer Bauweise, Effizienz und den Kosten unterscheiden – und damit je nach Anwendungsfall unterschiedliche Vorteile bieten.

1. Monokristalline Solarmodule ⭐ Am beliebtesten!

  • Aufbau: Bestehen aus einem einzigen Siliziumkristall
  • Wirkungsgrad: 18-24% (höchster Wirkungsgrad)
  • Farbe: Dunkelblau bis schwarz, einheitliches Aussehen
  • Platzbedarf: Geringer Flächenbedarf durch hohe Effizienz
  • Ideal für: Begrenzte Dachflächen, maximale Leistung auf wenig Platz
  • Lebensdauer: 25-30 Jahre
  • Preis: Höher, aber beste Leistung pro m²
  • Vorteil: Höchster Ertrag auch bei diffusem Licht

2. Polykristalline Solarmodule ⚠️ Veraltete Technologie

  • Hinweis: Veraltete Technologie – wird heutzutage nicht mehr verbaut
  • Aufbau: Bestehen aus mehreren Siliziumkristallen
  • Wirkungsgrad: 15-17% (etwas niedriger)
  • Farbe: Bläulich, mosaikartige Struktur
  • Platzbedarf: Mehr Fläche nötig für gleiche Leistung
  • Ideal für: Früher für grössere Dachflächen verwendet, heute durch monokristallin ersetzt
  • Lebensdauer: 25-30 Jahre
  • Preis: Günstiger in der Herstellung
  • Status: Nicht mehr empfohlen – monokristalline Module sind heute Standard

3. Dünnschichtmodule

  • Aufbau: Dünne Halbleiterschichten auf Trägermaterial
  • Wirkungsgrad: 10-13% (niedrigster Wirkungsgrad)
  • Gewicht: Besonders leicht und flexibel
  • Aussehen: Unauffällig, homogene schwarze Oberfläche
  • Ideal für: Traglastbeschränkte Dächer, Fassaden, mobile Anwendungen
  • Lebensdauer: 20-25 Jahre
  • Preis: Variable Kosten
  • Vorteil: Funktioniert gut bei hohen Temperaturen und diffusem Licht

Vergleichstabelle:

Typ Wirkungsgrad Preis Platzbedarf Beste Wahl für
Monokristallin 18-24% €€ Niedrig Standard für Einfamilienhäuser
Polykristallin 15-17% €€ Mittel ❌ Veraltet, nicht mehr empfohlen
Dünnschicht 10-13% €€€ Hoch Spezialanwendungen, mobile Anwendungen

Welche Modulart passt zu Ihnen?

  • Standard für Wohngebäude: Monokristalline Module
  • Leichtes Dach, Fassade, mobil: Dünnschichtmodule

Unser Tipp: Für praktisch alle Haushalte sind monokristalline Module die beste Wahl – höchste Effizienz, lange Lebensdauer und optimale Nutzung der Dachfläche! Polykristalline Module sind veraltet und sollten nicht mehr verwendet werden.

Was sollten Sie beim Kauf von Solarmodulen beachten?

Beim Kauf von Solarmodulen ist es wichtig, auf mehrere zentrale Kriterien zu achten, um eine langlebige und leistungsstarke PV-Anlage zu gewährleisten.

1. Qualität der Module

  • Hochwertige Komponenten: Achten Sie auf renommierte Hersteller mit guter Reputation
  • Witterungsbeständigkeit: Module müssen Hagel, Schnee, Wind und extreme Temperaturen aushalten
  • Lebensdauer: Hochwertige Produkte halten 25-30 Jahre oder länger
  • Zertifizierungen: IEC 61215, IEC 61730 (internationale Standards)
  • TÜV-geprüft: Zusätzliche Qualitätssicherung

2. Wirkungsgrad

  • Entscheidend für begrenzte Flächen: Je höher der Wirkungsgrad, desto mehr Leistung pro m²
  • Empfehlung: Mindestens 22% Wirkungsgrad für Wohngebäude
  • Premium-Module: Über 22% Wirkungsgrad
  • Achtung: Höherer Wirkungsgrad = höherer Preis, aber auch höherer Ertrag

3. Grösse und Leistung der Anlage

  • Energiebedarf ermitteln: Wie viel kWh verbrauchen Sie pro Jahr?
  • Dachfläche messen: Wie viele m² stehen zur Verfügung?
  • Ausrichtung prüfen: Süd = optimal, Ost/West = gut, Nord = nicht empfohlen
  • Verschattung beachten: Bäume, Schornsteine, Nachbargebäude vermeiden
  • Faustformel: 1 kWp Anlagenleistung ≈ 6-7 m² Dachfläche ≈ 2 Module

Beispiel-Berechnung:

  • Jahresverbrauch: 4’500 kWh
  • Empfohlene Anlagengrösse: 5-6 kWp
  • Benötigte Module: 12-15 Stück (à 400-450W)
  • Dachfläche: 35-45 m²
  • Jährliche Produktion: ca. 5’000-6’000 kWh

4. Garantieleistungen

  • Produktgarantie: Mindestens 10-12 Jahre (Herstellungsfehler)
  • Leistungsgarantie: 25 Jahre (meist 80-90% der Nennleistung nach 25 Jahren)
  • Beispiel: 400W Modul garantiert nach 25 Jahren noch min. 320W (80%)
  • Wichtig: Garantie in Schriftform, Hersteller in Europa vertreten

5. Zertifizierungen und Qualitätssiegel

  • IEC 61215: Internationale Norm für kristalline Module
  • IEC 61730: Sicherheitsnorm für PV-Module
  • TÜV-Siegel: Zusätzliche Qualitäts- und Sicherheitsprüfung
  • ISO 9001: Qualitätsmanagement des Herstellers
  • CE-Kennzeichnung: Erfüllt EU-Richtlinien (Pflicht in Europa)

6. Preis-Leistungs-Verhältnis

  • Nicht nur auf den Preis achten: Billige Module = kürzere Lebensdauer, niedrigerer Ertrag
  • Gesamtkosten berechnen: Preis pro kWp über Lebensdauer
  • Beispiel: Premium-Modul 150 CHF kostet über 25 Jahre weniger als Budget-Modul 100 CHF (wegen höherem Ertrag)

7. Kompatibilität mit anderen Komponenten

  • Wechselrichter: Muss zur Modulleistung passen
  • Montagesystem: Für Ihr Dachtyp geeignet
  • Batteriespeicher: Falls gewünscht, Hybrid-Wechselrichter nötig
  • Erweiterbarkeit: Spätere Aufstockung möglich?

Checkliste für den Kauf:

  • ✅ Renommierter Hersteller mit Garantie
  • ✅ Wirkungsgrad mind. 22%
  • ✅ 25 Jahre Leistungsgarantie
  • ✅ IEC + TÜV Zertifizierung
  • ✅ Passend zu Dachfläche und Energiebedarf
  • ✅ Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • ✅ Kompatibel mit gewünschten Komponenten

Unser Fazit: Wer diese Punkte berücksichtigt, legt den Grundstein für eine wirtschaftlich sinnvolle und dauerhaft funktionierende Solaranlage!

Wie installiere ich Solarmodule richtig?

Die richtige Installation von Solarmodulen ist entscheidend, um eine möglichst hohe Energieausbeute und lange Lebensdauer der Anlage zu gewährleisten.

1. Ausrichtung und Neigung

  • Optimale Ausrichtung: Süden (0° Abweichung = 100% Ertrag)
  • Süd-West / Süd-Ost: 90-95% Ertrag (immer noch sehr gut)
  • Ost / West: 80-85% Ertrag (für Eigenverbrauchsoptimierung interessant)
  • Nord: Nicht empfohlen (nur 50-60% Ertrag)
  • Optimaler Neigungswinkel: 25-40° (in der Schweiz ideal: 30-35°)
  • Flachdach: 10-15° Aufständerung empfohlen (Selbstreinigung durch Regen)

Ertrags-Tabelle nach Ausrichtung und Neigung:

Ausrichtung Neigung 30° Neigung 45° Empfehlung
Süd 100% 95% ✅ Optimal
Süd-Ost / Süd-West 95% 90% ✅ Sehr gut
Ost / West 85% 80% ⚠️ Gut für Eigenverbrauch
Nord 60% 55% ❌ Nicht empfohlen

2. Verschattung vermeiden

  • Kritisch: Selbst kleine Schatten mindern die Leistung der gesamten Anlage deutlich
  • Häufige Schattenquellen: Bäume, Schornsteine, Satellitenschüsseln, Nachbargebäude
  • Tageszeit beachten: Schatten wandert – Verschattung über den ganzen Tag prüfen
  • Jahreszeit beachten: Im Winter steht die Sonne tiefer = längere Schatten
  • Lösung: Leistungsoptimierer oder Mikro-Wechselrichter bei Teilverschattung
  • Bäume fällen? Nur wenn wirtschaftlich sinnvoll – Fachberatung einholen

3. Hinterlüftung gewährleisten

  • Warum wichtig: Module verlieren bei Hitze an Leistung (ca. 0,4% pro °C über 25°C)
  • Mindestabstand: 10-15 cm zwischen Modul und Dachfläche
  • Luftzirkulation: Luft muss unten einströmen und oben abziehen können
  • Aufdach-Montage: Beste Hinterlüftung, höchster Ertrag
  • Indach-Montage: Ästhetisch, aber schlechtere Kühlung = ca. 5% weniger Ertrag
  • Flachdach: Aufständerung sorgt automatisch für gute Belüftung

4. Fachgerechte Montage

  • Wichtig: Installation durch geschultes Fachpersonal unerlässlich!
  • Dachdichtigkeit: Professionelle Dachdurchdringung verhindert Wasserschäden
  • Statik prüfen: Dach muss zusätzliches Gewicht tragen können (ca. 15-20 kg/m²)
  • Montagesystem: Muss zu Dachtyp passen (Ziegel, Trapezblech, Flachdach, etc.)
  • Sturmsicherheit: Module müssen Windlasten bis 200 km/h standhalten
  • Blitzschutz: Integration in bestehendes Blitzschutz-System
  • Verkabelung: UV-beständige Kabel, fachgerecht verlegt

5. Elektrische Installation

  • Nur durch Elektrofachkraft: Gesetzlich vorgeschrieben!
  • Wechselrichter-Standort: Kühl, trocken, gut erreichbar
  • DC-Verkabelung: Von Modulen zum Wechselrichter
  • AC-Verkabelung: Vom Wechselrichter zum Hausanschluss
  • Sicherungen: DC- und AC-seitig
  • Überspannungsschutz: Schutz vor Blitzschlag
  • Zählerschrank: Zweirichtungszähler für Einspeisung

6. Inbetriebnahme und Abnahme

  • Anmeldung beim Netzbetreiber: Vor Installation!
  • Inbetriebnahme-Protokoll: Dokumentation aller Messwerte
  • Einweisung: Funktion und Bedienung erklärt bekommen
  • Monitoring-App: Ertragskontrolle einrichten
  • Dokumentation: Alle Unterlagen aufbewahren (Garantie!)

Unser Tipp: Die Installation sollte IMMER von einem zertifizierten Fachbetrieb durchgeführt werden. So wird sichergestellt, dass alle Komponenten korrekt befestigt sind und die Anlage auch extremen Wetterbedingungen standhält. Wer diese Punkte berücksichtigt, schafft beste Voraussetzungen für einen zuverlässigen und effizienten Betrieb der Solaranlage!

Wie pflege und warte ich Solarmodule?

Solarmodule sind grundsätzlich pflegeleicht, dennoch trägt eine regelmässige Wartung entscheidend zur langfristigen Effizienz und Funktionstüchtigkeit der Anlage bei.

1. Reinigung der Solarmodule

  • Wann nötig: Bei sichtbarer Verschmutzung (Staub, Vogelkot, Laub, Pollen)
  • Häufigkeit: 1-2× pro Jahr ausreichend (in der Schweiz meist selbstreinigend durch Regen)
  • Beste Jahreszeit: Frühjahr (nach Winter) und Herbst (nach Pollenflug)
  • Leistungsverlust durch Verschmutzung: 5-10% möglich

Wie reinigen:

  • Einfache Methode: Klares Wasser + weicher Schwamm oder Bürste
  • Temperatur: Morgens oder abends reinigen (nicht bei heissen Modulen!)
  • Keine Chemikalien: Nur klares Wasser oder pH-neutrale Seife
  • Vorsicht: Nicht auf Module steigen – Bruchgefahr!
  • Alternative: Professionelle Reinigungsfirma (ca. 200-300 CHF)
  • Teleskopstange: Vom Boden aus reinigen (sicherer)

Was vermeiden:

  • ❌ Hochdruckreiniger (Beschädigung der Moduloberfläche)
  • ❌ Scheuermittel oder kratzende Bürsten
  • ❌ Reinigung bei direkter Sonneneinstrahlung (Thermal-Schock)
  • ❌ Auf Module treten (Mikrorisse!)

2. Jährliche Inspektion

  • Wer: Fachbetrieb beauftragen (ca. 150-250 CHF/Jahr)
  • Was wird geprüft:
    • ✅ Module auf Beschädigungen, Risse, Verfärbungen
    • ✅ Verkabelung auf Beschädigungen, lockere Verbindungen
    • ✅ Wechselrichter-Funktion und Fehlermeldungen
    • ✅ Montagesystem auf Festigkeit und Korrosion
    • ✅ Leistungsmessung (Soll-Ist-Vergleich)
    • ✅ Thermografie (optional, zur Erkennung defekter Zellen)
  • Zeitpunkt: Am besten im Frühjahr
  • Dokumentation: Prüfprotokoll aufbewahren (Garantie!)

3. Ertragskontrolle und Monitoring

  • Monitoring-App nutzen: Tägliche Kontrolle der Erträge
  • Auf was achten: Plötzliche Leistungseinbrüche, Fehlermeldungen
  • Vergleichswerte: Ertrag mit Vorjahren vergleichen
  • Wetterbereinigung: Sonnenreiches Jahr = mehr Ertrag, wolkiges Jahr = weniger
  • Frühwarnung: Probleme werden sofort erkannt

4. Nach Unwettern prüfen

  • Wann: Nach Hagel, Sturm, Schneefall, starkem Regen
  • Sichtprüfung: Module auf Risse, Bruch, Beschädigungen kontrollieren
  • Montage prüfen: Lockere Befestigungen, verschobene Module
  • Verkabelung prüfen: Beschädigte Kabel, gelöste Stecker
  • Bei Schäden: Sofort Fachbetrieb + Versicherung kontaktieren
  • Versicherung: PV-Anlage sollte gegen Elementarschäden versichert sein

5. Schnee räumen?

  • Normalerweise: Schnee rutscht von selbst ab (glatte Oberfläche + Neigung)
  • Dicke Schneedecke: Kann zu Ertragsausfall führen, aber meist nicht gefährlich
  • Räumen: Nur bei sehr langer Schneedecke, vorsichtig mit weichem Besen
  • Achtung: Nicht auf Module steigen, keine harten Werkzeuge!
  • Alternative: Abwarten – Sonne schmilzt Schnee meist schnell

Wartungsplan Übersicht:

Aufgabe Häufigkeit Selbst / Fachbetrieb
Ertragskontrolle (App) Täglich/Wöchentlich Selbst
Sichtprüfung Monatlich Selbst
Reinigung 1-2× pro Jahr Selbst oder Profi
Inspektion 1× pro Jahr Fachbetrieb
Nach Unwetter Bei Bedarf Selbst + Fachbetrieb

Unser Fazit: Mit dieser einfachen, aber wirkungsvollen Pflege stellen Sie sicher, dass Ihre Solaranlage auch langfristig zuverlässig und effizient arbeitet!

Wie machen Sie sich mit Solarmodulen unabhängig?

Mit Solarmodulen machen Sie sich Schritt für Schritt unabhängiger vom Stromnetz und steigenden Energiepreisen.

1. Eigenverbrauch optimieren

  • Grundprinzip: Nutzen Sie Strom dann, wenn die Sonne scheint
  • Typischer Eigenverbrauch ohne Optimierung: 30-40%
  • Mit Optimierung möglich: 60-70%
  • Mit Batteriespeicher: 70-80% oder mehr

Wie optimieren:

  • Waschmaschine/Geschirrspüler: Mittags laufen lassen
  • Wäschetrockner: Tagsüber nutzen statt abends
  • Warmwasser-Boiler: Mittags aufheizen mit Solarstrom
  • E-Auto laden: Tagsüber wenn die Sonne scheint
  • Zeitschaltuhren: Geräte automatisch mittags starten
  • Smart Home: Intelligente Steuerung bei Solarüberschuss

Beispiel-Tagesablauf:

  • 9:00 Uhr: Waschmaschine starten (Zeitschaltuhr)
  • 11:00 Uhr: Geschirrspüler startet automatisch
  • 12:00 Uhr: Warmwasser-Boiler heizt auf
  • 14:00 Uhr: E-Auto lädt (über Wallbox)
  • → Maximaler Eigenverbrauch = minimale Stromrechnung!

2. Batteriespeicher für höhere Unabhängigkeit

  • Funktion: Überschüssige Energie wird gespeichert statt eingespeist
  • Nutzung: Abends und nachts aus dem Speicher verbrauchen
  • Eigenverbrauch: Steigt von 30-40% auf 70-80%
  • Autarkie: Bis zu 70% Unabhängigkeit vom Netz möglich
  • Empfohlene Grösse: 1 kWh Speicher pro 1 kWp PV-Leistung
  • Kosten: ca. 800-1200 CHF pro kWh Speicherkapazität

Beispiel mit Speicher:

  • PV-Anlage: 8 kWp
  • Batteriespeicher: 8 kWh
  • Jahresverbrauch: 4’500 kWh
  • → Eigenverbrauch: 75% (statt 35% ohne Speicher)
  • → Netzbezug: 1’125 kWh (statt 2’925 kWh)
  • → Ersparnis: ca. 450 CHF/Jahr zusätzlich

3. Einspeisevergütung nutzen

  • Überschüssiger Strom: Wird ins öffentliche Netz eingespeist
  • Vergütung: Ca. 6-14 Rappen pro kWh (je nach Netzbetreiber und Tarif)
  • Vergleich: Strombezug kostet 20-25 Rp./kWh, Einspeisung bringt nur 6-14 Rp./kWh
  • Fazit: Eigenverbrauch lohnt sich mehr als Einspeisung!
  • Zusatzertrag: Dennoch willkommener Bonus für überschüssigen Strom

Rechenbeispiel Einspeisung:

  • PV-Produktion: 10’000 kWh/Jahr
  • Eigenverbrauch: 4’500 kWh (gespart: 4’500 × 0.25 CHF = 1’125 CHF)
  • Einspeisung: 5’500 kWh (Vergütung: 5’500 × 0.10 CHF = 550 CHF)
  • → Gesamtertrag: 1’675 CHF/Jahr

4. E-Mobilität mit Solarstrom

  • Solarstrom tanken: E-Auto mit eigenem Strom laden
  • Kosten: Ca. 3 Rp./km (statt 8-10 Rp./km mit Netzstrom oder 15 Rp./km Benzin)
  • Wallbox installieren: Intelligente Ladesteuerung bei Solarüberschuss
  • Beispiel: 15’000 km/Jahr = 450 CHF Solarstrom vs. 1’500 CHF Netzstrom
  • Zusatznutzen: E-Auto als zusätzlicher Stromspeicher (Vehicle-to-Home, zukünftig)

5. Autarkie-Stufen

Stufe Eigenverbrauch Autarkie Was nötig
Basis 30-40% 25-35% Nur PV-Anlage
Optimiert 50-60% 40-50% PV + Verbrauchsoptimierung
Mit Speicher 70-80% 60-70% PV + Batterie + Optimierung
Maximal 80-90% 70-80% PV + Batterie + Wärmepumpe + E-Auto

Unser Fazit: Mit Solarmodulen, intelligenter Verbrauchssteuerung und einem Batteriespeicher schaffen Sie sich ein Stück Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit – und tragen aktiv zur Energiewende bei!

Welche staatlichen Förderungen gibt es für Solarmodule?

Viele Länder bieten finanzielle Unterstützung für den Kauf und die Installation von Solaranlagen.

Förderung in der Schweiz:

  • Einmalvergütung (EIV): Staatliche Förderung für PV-Anlagen
  • Beantragung: Online über das Kundenportal der Pronovo AG
  • Zeitpunkt: Fördergesuch sollte vor Baubeginn eingereicht werden. Bei kleineren Anlagen bis 30 kW kann ein Fördergesuch auch nach Baubeginn eingereicht werden.
  • Höhe: Abhängig von Anlagengrösse: 360 CHF/kWp für Anlagen bis 30 kWp
  • Zusatzförderung: Zusätzlich werden 200 CHF/kWp bei einem Neigungswinkel ≥ 75 Grad ausbezahlt – z.B. bei Solarzäunen oder PV-Anlagen an Fassaden!
  • Beispiel: 8 kWp Anlage auf dem Dach = ca. 2’880 CHF Förderung (8 × 360 CHF)
  • Beispiel Fassade: 8 kWp Anlage an Fassade (≥75°) = ca. 4’480 CHF Förderung (8 × 360 CHF + 8 × 200 CHF)
  • Wartezeit: Auszahlung nach Inbetriebnahme und Kontrolle

Weitere Fördermöglichkeiten:

  • Kantonale Förderungen: Manche Kantone zahlen zusätzlich zur Bundesförderung
  • Gemeinde-Beiträge: Einige Gemeinden haben eigene Förderprogramme
  • Energieversorger: Vergütung für Einspeisung, teils zusätzliche Boni
  • Steuervergünstigungen: Investitionskosten können steuerlich abgesetzt werden

Wichtige Links:

  • Pronovo AG: pronovo.ch (Einmalvergütung beantragen)
  • EnergieSchweiz: Übersicht Förderprogramme Bund/Kantone/Gemeinde: energiefranken.ch
  • Ihr Kanton: Kantonale Energie-Fachstelle kontaktieren

Ablauf Förderung:

  1. Angebot einholen für PV-Anlage
  2. Fördergesuch bei Pronovo AG einreichen (vorher empfohlen)
  3. Zusage erhalten (kann mehrere Wochen dauern)
  4. Installation durchführen lassen
  5. Inbetriebnahme-Meldung an Pronovo
  6. Kontrolle/Abnahme
  7. Auszahlung der Förderung

Unser Tipp: Informieren Sie sich frühzeitig über alle verfügbaren Förderungen in Ihrem Kanton und Ihrer Gemeinde – es lohnt sich!

Fazit: Lohnt es sich, Solarmodule zu kaufen?

Solarmodule sind eine nachhaltige Investition, die nicht nur Ihre Stromkosten senkt, sondern auch einen Beitrag zum Umweltschutz leistet.

Zusammenfassung der Hauptvorteile:

1. Wirtschaftlich sinnvoll:

  • ✅ Amortisation nach 6-10 Jahren
  • ✅ Danach 15-20 Jahre praktisch kostenlosen Strom
  • ✅ Schutz vor steigenden Strompreisen
  • ✅ Staatliche Förderung reduziert Investitionskosten
  • ✅ Steuerliche Absetzbarkeit
  • ✅ Wertsteigerung der Immobilie

2. Umweltfreundlich:

  • ✅ CO₂-freie Stromerzeugung (nach Herstellung)
  • ✅ Aktiver Beitrag zur Energiewende
  • ✅ Reduzierung fossiler Brennstoffe
  • ✅ Keine Emissionen im Betrieb
  • ✅ Recyclebar am Ende der Lebensdauer

3. Unabhängigkeit und Sicherheit:

  • ✅ Eigene Stromproduktion = weniger Abhängigkeit
  • ✅ Schutz vor Strompreisschwankungen
  • ✅ Mit Batteriespeicher auch bei Stromausfall versorgt
  • ✅ Planbare Energiekosten über Jahrzehnte

4. Langlebig und zuverlässig:

  • ✅ 25-30 Jahre Lebensdauer und länger
  • ✅ Wartungsarm und pflegeleicht
  • ✅ Lange Garantiezeiten (25 Jahre Leistungsgarantie)
  • ✅ Bewährte Technologie

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren:

  1. Richtige Wahl der Module: Qualität, Wirkungsgrad, Garantien beachten
  2. Fachgerechte Installation: Ausrichtung, Neigung, Verschattung optimieren
  3. Regelmässige Wartung: Reinigung, jährliche Inspektion
  4. Eigenverbrauch optimieren: Verbrauch in Sonnenstunden legen
  5. Förderungen nutzen: Alle verfügbaren Zuschüsse beantragen

Für wen lohnt es sich besonders?

  • ✅ Hausbesitzer mit geeigneter Dachfläche (Süd/Ost/West)
  • ✅ Hoher Stromverbrauch (z.B. mit E-Auto, Wärmepumpe)
  • ✅ Langfristige Planung (Verbleib am Wohnort 10+ Jahre)
  • ✅ Interesse an Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit
  • ✅ Verfügbares Investitionskapital oder Finanzierung

Rechenbeispiel (Durchschnittshaushalt):

  • Investition: 18’000 CHF (8 kWp Anlage)
  • Förderung: -4’000 CHF
  • Netto-Investition: 14’000 CHF
  • Jährliche Ersparnis: 2’000 CHF
  • Amortisation: 7 Jahre
  • Gewinn über 25 Jahre: 36’000 CHF

Unser Fazit: Die richtige Wahl der Module, eine fachgerechte Installation und regelmässige Wartung sorgen dafür, dass Ihre Photovoltaikanlage jahrzehntelang zuverlässig Strom liefert. Nutzen Sie jetzt die Vorteile der Solarenergie!

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